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Fußprozession Bocholt-Kevelaer

Einige Wallfahrer kommen erst später dazu

© Sven Betz

Rund 500 Bocholter haben am Samstag die 52 Kilometer nach Kevelaer bewältigt. Wegen Niedrigwassers geht es am Montag mit dem Bus über die Rheinbrücke zurück.

Bei bestem Pilgerwetter haben sich am Samstag (22. August) rund 500 Fußwallfahrer auf den Weg nach Kevelaer gemacht. „Es gab unterwegs nur einen ganz kleinen Schauer“, sagt Ludger Mertens. Schriftführer der Kevelaer-Pilger. Ansonsten passten die milden Temperaturen mit zeitweisem Sonnenschein gut zu dem 52 Kilometer langen Fußweg.

Die Zahl der Teilnehmer liege seit einigen Jahren konstant bei um die 500, sagt Mertens. Allerdings falle auf, dass nicht alle davon in Bocholt starten. „Es kommen im Laufe des Tages immer mehr dazu“, so der Schriftführer. Vor allem die älteren Teilnehmer trauten sich den ganzen Weg oft nicht mehr zu und stiegen beispielsweise erst in Marienbaum mit ein.

Um 20 Uhr zogen die Bocholter Pilger nach 14 Stunden erschöpft, aber glücklich in Kevelaer ein. Nach der Pilgermesse, dem Kreuzweg und der Lichterprozession am Sonntag geht es am Montag (24. August) auf den Rückweg nach Bocholt. Ausnahmsweise nehmen die Pilger dann nicht die Fähre „Rääße Pönt“ von Reeserschanz nach Rees, sondern legen den Umweg über die Brücke mit dem Bus zurück. „Das mussten wir am Dienstag wegen des Niedrigwassers im Rhein so entscheiden“, sagt Mertens. Auch wenn der Rhein am Samstag wieder deutlich mehr Wasser hätte – eine Fähre sei nicht zu sehen gewesen, so Mertens.

Am Montag um 20 Uhr werden die Pilger mit einem feierlichen Einzug in St. Georg in Bocholt zurückerwartet.

Quelle: BBV-net vom 23.08.2026
Autorin: Carola Korff